Green Building Design

Green Building Design

Die Lehrveranstaltung gibt einen umfassenden Einblick in die energetische Gebäudeanalyse unter Berücksichtigung verschiedener, baukonstruktiver Detaillösungen. An ausgewählten Beispielen von Bauwerken werden aktuelle Konstruktionsprinzipien in Seminarform erörtert. Hierzu gehören gezielte wissenschaftliche Fragen sowohl zu Materialien (z.B. Glas, Holz, verschiedene Dämmstoffe) als auch zu Konstruktionen (z.B. adaptive Bauteile, aktive / passive Wände). Recherchearbeiten zu individuell gewählten Themen werden mit schriftlichen Ausarbeitungen und Präsentationen anhand mündlicher Vorträge abgeschlossen.

Modulinformationen

Unterlagen laufendes Semester

Betreuung

Name Raum Tel. E-Mail
Professor/innen
Institut für Konstruktives Gestalten und Baukonstruktion
Prof. Stefan Schäfer
Professor
L5|06 330 -21380
 
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Dipl.-Ing. Stefan Winter
L5|06 340-21385
Dott. mag. Federica Massari
L5|06 340-21385

Studentische Arbeiten vergangener Semester

Green Building Design II – Transparente Wärmedämmung


Das Modul Green Building Design II wird im Sommersemester angeboten. Die schriftlichen Ausarbeitungen aus diesem Modul können aus einer Vielzahl an Themengebieten ausgewählt werden. Inhalt eines schriftlichen Referats war in den vergangenen Semestern z.B. der Vergleich von dynamischer Gebäudesimulation und Monatsbilanzverfahren nach DIN V 18599 anhand eines ausgewählten Referenzgebäudes. Für die instationären und stationären Berechnungen kamen IDA ICE und Hottgenroth Energieberater 18599 zur Anwendung. Weitere Referate befassten sich unter anderem mit neuen Technologien, wie z.B. Power-to-Heat- und Power-to-Gas-Anlagen, sowie deren Anwendungspotential im Gebäudebereich. Auch alternative Materialien, wie die transparente Wärmedämmung, wurden im Rahmen eines schriftlichen Referats vorgestellt und mittels hygrothermischer Simulationssoftware auf bauphysikalische Vor- und Nachteile untersucht. Weitere Referatsthemen waren beispielsweise die Integration von Photovoltaik und Solarthermie in Gebäudefassaden, die Analyse des Feuchtigkeitseinfluss auf die Wärmeleitfähigkeit von Ziegeln und die Konzeption eines Aktivhauses im Gebäudebestand.

 

Green Building Design I – Vitamin Green


Die ausgewählte Aufgabenstellung mit dem Titel „Vitamin Green“ bezog sich auf den Entwurf eines energieeffizienten Hochhauses (Passivhausstandard oder besser) im Stadtteil Kranichstein der Stadt Darmstadt. Hier galt es, ein optimiertes Gesamtkonzept zu entwickeln, das mit seiner Energieeffizienz, Form und Materialität ein neues und vitalisierendes Wahrzeichen für den Standort darstellen sollte. Der Nachweis des Passivhausstandards musste abschließend rechnerisch erbracht werden.

 

Green Building Design II – Gebäudesanierung zum Plusenergiehaus


In einem weiteren ausgewählten Sommersemester wurden mittels schriftlichen Referaten 3 Themenbereiche bearbeitet. Die Aufgabenstellungen des 1. Themenbereichs bezogen sich auf die Analyse eines selbstgewählten Bestandsgebäudes hinsichtlich vorhandener Wärmebrücken, der Luftdichtheit oder feuchtigkeitsbedingter Wärmeverluste. Die Aufgabenstellungen zum 2. Themenbereich waren hingegen planerischer ausgerichtet und hatten die Modernisierung eines Bestandsgebäudes zu einem Null- oder Plusenergiehaus zum Inhalt. Der letzte Themenbereich befasste sich mit modernen Dämmstoffen, wie z.B. Vakuumisolationspaneele, Aerogele oder wärmereflektierende Materialien.

 

Green Building Design I – Hus an de Woterkant


Die hier dargestellte Aufgabenstellung zum Modul Green Building I, welches im Wintersemester angeboten wird, beinhaltete die Konzeption eines energieautarken Atelierhauses im Ostseebad Ahrenshoop, das sogenannte „Hus an de Woterkant“, das durch 2 Personen ganzjährig bewohnt werden sollte. Neben einem Grundstück in unmittelbarer Strandnähe galt es für den Entwurf ein vorgegebenes Raumprogramm zu beachten. Kern der Aufgabenstellung war es, ein optimiertes Gesamtkonzept für das Atelierhaus zu entwickeln, das sowohl Planunterlagen, als auch eine Gebäudebeschreibung inkl. Schema der Anlagentechnik beinhaltete. Abschließend sollte mittels einer energetischen Bewertung überprüft werden, ob das konzipierte Gebäude ganzjährig energieautark betrieben werden kann. Dazu kam sowohl Simulationssoftware zur Berechnung und Dimensionierung von Photovoltaikanlagen, als auch ein Tool zur Durchführung des Monatsbilanzverfahrens nach DIN V 18599 zum Einsatz.